26.05.2017 | ORF
Deutschland – Ein Tribunal gegen rechten Terror
Beitrag von Alexander Behr

In den Jahren zwischen 2000 und 2007 wurden in Deutschland zehn 
Personen ermordet, die Mehrzahl von ihnen entstammte Familien von 
Eingewanderten. Lange Zeit verdächtigten die Behörden die 
Angehörigen der Opfer, in kriminelle Milieus verstrickt zu sein. 
Doch bald wurd klar: Die zehn Menschen fielen keineswegs einem 
vermeintlichen Bandenkrieg unter Migranten zum Opfer. Sie 
wurden von den rechtsextremen Terroristen des NSU ermordet. 
Vergangene Woche fand im Schauspiel Köln ein sogenanntes Tribunal 
mit dem Titel »NSU-Komplex auflösen« statt, bei dem auch Angehörige 
der Opfer zu Wort kamen. Die mehrtägige Veranstaltung setzte sich 
zum Ziel, die Hintergründe der zehn NSU-Morde aufzuklären. All das, 
so könnte man meinen, sei doch Aufgabe des Staates und der 
demokratischen Rechtsprechung. Doch in diesem Fall scheinen die 
deutschen Behörden grob zu versagen, und das mit System, so die 
Initiatoren. 

Ein Bericht von Alexander Behr

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17.05.2017
Köln: NSU-Tribunal der Zivilgesellschaft



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